Gefertigt werden unsere Unterwassergehäuse
aus einem Composit, bestehend aus Carbonfaser und auch für die Luftfahrt geeignetes Epoxidharz. Die Carbonfaser übernimmt die
mechanische Beanspruchung gegenüber Zug-, Druck- und Biegebelastung.
Das Epoxidharz bindet das Carbonfasergewebe und hält es in seiner
Form.
Durch
die Verwendung von Carbonfaser erhalten unsere Gehäuse mechanische
Eigenschaften, die denen von Stahl sehr ähnlich sind, ohne dass
auf die Vorteile von Kunststoff verzichtet werden muss.
|
|
|

|
Heute
werden immer mehr hochbeanspruchte Teile aus Carbonfaser herstellt.
Die Haupeinsatzgebiete sind die Luftfahrt, Raumfahrt, Motorsport,
Sportgeräte und überall dort, wo geringes Gewicht und extrem hohe
Beanspruchung gefordert ist.
Carbonfaser
ermöglicht es uns, Gehäuse zu fertigen, die leicht sind und trotzdem
allen Widrigkeiten des Tauchsports trotzen.
|
|
Die
Gehäuse werden außen klar beschichtet und innen mit einer
schwarzen, lichtreflexhemmenden Polyamidkurzfaser beflockt.
Für
sämtliche Teile wie Plan-Domeports, Konverterports, Sucheroptiken
und Handgriffen wird hochwertiger Kunststoff (POM) verwendet. Dieser
hochwertige Kunststoff verfügt über hervorragende technische Eigenschaften
und garantiert langlebige Bauteile.Zur
Abdichtung der Gehäuse werden O-Ringe aus Silicon und NBR-Kautschuk
verwendet.
|

|
 |
Die
Silicon O-Ringe dichten die beiden Gehäusehälften ab. Sie sind sehr
unempfindlich und müssen nicht gefettet werden.
O-Ringe
aus NBR-Kautschuk werden zur Abdichtung der Bedienelemente, Ports
und Scheiben verwendet. Die Stärke der O-Ringe ist so gewählt, dass
sie die grösst mögliche Dichtfläche bieten, nur so ist eine größtmögliche
Sicherheit gewährleistet.
|
|
Geschlossen
werden die Gehäuse durch Schnellspanner. Die Spannersind aus salzwasserbeständigemEdelstahl
gefertigt.
|
|
Sie
verfügen über eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Öffnen.
Die
Spanner ermöglichen ein schnelles Öffnen und Schließen des Gehäuses
und bieten durch ihre Sicherung ein Schutz gegen ungewolltes Öffnen
|
1: Gegenhaken
2:
Spanner
3:
Sicherung
|

|
|
Bei
Foto analog und Foto digital Gehäusen werden mechanische Bedienelemente
eingesetzt. Sämtliche mechanische Bedienelementeund Durchführungen
am Gehäuse werden aus salzwasserbeständigem V4A Edelstahl hergestellt.
Die Bedienelemente sind doppelt O-Ring gedichtet und bieten dadurch
die höchstmögliche Sicherheit.
|
| Aufbau
Bedienelement
1:
Achse
2:
O-Ringe
3:
Bedienhebel
4:
Buchse
|

|
|
|
Bei
unseren Videogehäusen erfolgt die Steuerung der
Kamera über Reedkontakte. Bei Kameras mit einem
Lan C Anschluss wird eine speziell entwickelte Steuerung
verwendet.
Bei Kameras ohne Lan C wird die Funkfernbedienung der Kamera verwendet.
Durch die Reedkontakte konnte auf Durchführungen am Gehäuse verzichtet
werden, so dass nur ein Minimum an O-Ringen im Einsatz ist.
|

|
|
Für
Foto analog und digital bieten wir eine große Auswahl an verschiedenen
Plan-und Domeports an. Die Ports werden aus POM gefertigt und mittels
Bajonett (Dahna, Sechura) oder Gewinde (Victoria) mit dem gehäuse
verbunden.
Zum
Abdichten der Ports werden NBR-Kautschuk oder O-Ringe verwendet.
Bei den Videogehäusen Kalahari, Atacama, Mojave und Gobi wird ein
Konverterport fest eingebaut. Dieser Port verfügt über eine Weitwinkellinse
(ca. 90°), die herausgenommen werden kann. Die Videogehäuse Takla
Makan und Negev sind mit einem Wechselportsystem ausgestattet. Die
Gläser bei Planports bestehen aus Mineralglas, bei Domeports wird
Acrylglas eingesetzt.
|
1:
Port
2:
O-Ring
3:
Minalglasscheibe
4:
Spannring
|

|
|
|
Der
Einbau der Kamera ist denkbar einfach.
Die
Kamera wird auf den Gehäusetisch aufgeschraubt und mit dem Blitzschuh
oder dem LANC Anschluss verbunden. Bei den Gehäusen Takla Makan
und Negev kommt bedingt durch die Grösse der Kamera, ein Schlitten
zum Einsatz. Die Kamera wird auf dem Schlitten montiert und ins
Gehäuse geschoben.
|
|
|
|
Bei
den Gehäusen Dahna und Sechura erfolgt der Einblick auf den Sucher
der Kamera durch eine Sucheroptik am Gehäuse. Bei den MIDI Gehäusen
wird das Sucherbild über den Kameramonitor kontrolliert.
Bei
den Videogehäusen wird direkt auf den Kameramonitor geschaut (Kalahari,
Atacama), oder das Bildüber einen Spiegel umgelenkt (Mojave). Für
das Mojave Gehäuse steht auch eine Monitorrückwand
zur Verfügung
(Mojave LCD). Bei den Gehäusen Takla Makan und Negev kommt ein im
Gehäuse integrierter 2,5" Monitor zum Einsatz.
|

|
| |
|
|